Erstellt 03.07.09, 22:35h
Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Kölner Kultur muss zum Nutzen aller Kultur-Akteure als Ganzes weiter entwickelt werden, individuelle Interessen stehen dahinter zurück. Politik und Verwaltung - hier werden explizit der neue Oberbürgermeister und der Kulturdezernent genannt - sind aufgefordert, vorhandene Planungen viel konsequenter umzusetzen und eine (noch) aktivere Präsenz für die Entwicklung des Kulturstandorts zu zeigen. Dies gilt in besonderem Maße für den Kulturentwicklungsplan: Drei Viertel der Befragten erwarten positive Auswirkungen auf die Kölner Kultur.
Bei einem solch klaren Votum fordern wir die Kulturpolitiker unserer Stadt auf, dies in der nächsten Legislaturperiode entsprechend zu würdigen. Köln verfügt mit dem Kulturindex ab sofort als einzige deutsche Großstadt über ein fundiertes Stimmungsbild seiner Kultur-Akteure. Dass die aktuelle Befragung und zu- künftige Erhebungen realisiert werden können, ist ganz besonders dem Engagement eines neu in Köln angesiedelten Unternehmens zu verdanken - der Generali Deutschland Holding AG.
Die Befragung wurde durch das Forschungsinstitut für Soziologie der Universität Köln durchgeführt. Es wurde als erstes Institut dieser Art 1919 vom damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer gegründet. Der Geschäftsführer des Instituts und Leiter des Projekts, Ulrich Rosar, hat durch seine engagierte Arbeit großen Anteil an der Qualität der Befragung.
Peter Bach, Sprecher des „Kölner Kulturrat“
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