Von Diethelm Nonnenbroich, 03.07.09, 10:33h, aktualisiert 03.07.09, 18:04h
Gegen 13.20 Uhr fuhr das Ehepaar Möller (Name geändert) aus Odenthal (48 und 50 Jahre alt) mit Fahrrädern auf der St.-Engelbert-Straße von Schildgen in Richtung Voiswinkel. In einem gut einsehbaren Teil der Straße kam ihnen der 50-Jährige aus Bergisch Gladbach mit seinem Auto entgegen. Plötzlich bog der Mann mit seinem Auto vor ihnen nach links auf eine Freifläche ab. Das Ehepaar bremste die Fahrräder stark ab, um eine Kollision mit dem Auto zu vermeiden. Doris Möller: „Der Mann fuhr circa ein bis zwei Meter vor uns auf einen Parkplatz. Wir konnten nur noch scharf bremsen.“ Dabei stürzte Klaus Möller auf die Fahrbahn, seine Frau krachte in sein Fahrrad. Möller rappelte sich hoch und ging zum Auto des Bergisch Gladbachers, fragte ihn, was er sich bei dem gefährlichen Fahrmanöver gedacht habe. Mit den Worten „Ich kann noch ganz anders“, drückte der Autofahrer Möller eine Pistole in den Bauch. Er habe sich bedroht gefühlt, gab der Waffenbesitzer bei der späteren Vernehmung durch die Polizei an.
Der Radfahrer nahm allen Mut zusammen und schubste den Autofahrer zurück in sein Fahrzeug. Doris Möller: „Daraufhin sprang der Mann aus seinem Auto, hastete zu seinem Kofferraum und ließ einen Schäferhundmischling aus seinem Wagen. Der fiel sofort meinen Mann an und verletzte ihn an der Brust.“ Die Frau rief über die Notrufnummer 112 die Polizei, die wenige Minuten später am Ort des Geschehens eintraf. Die Beamten befragten die Beteiligten, stellten die Schusswaffe sicher und zogen den Führerschein des Aggressors ein.
Die ganze Aktion war zu viel für Möller. Ihm wurde schwindelig und seine Wunde schmerzte. Kurzerhand bestellten die Polizisten einen Rettungswagen in den Wald. Doris Möller: „Wir hörten schon das Martinshorn des Rettungswagens - dann wurde es plötzlich still.“ Grund: Auf dem Weg in das Waldstück zwischen Schildgen und Voiswinkel war der Rettungswagen an der Kreuzung Alte Wipperfürther Straße / Reuterstraße mit einem Auto zusammengeprallt und war nicht mehr fahrbereit. Versuch zwei klappte dann. Ein weiterer Rettungswagen erreichte fünf Minuten später die Möllers und behandelte die Kratz- und Bisswunden des Ehemanns.
Gegen den Bergisch Gladbacher wird nun wegen Körperverletzung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der Mann ist wegen eines ähnlichen Deliktes bei der Polizei aktenkundig. Den Möllers geht es einen Tag nach dem Vorfall den Umständen entsprechend gut. Doris Möller: „Der Schock sitzt noch tief. Ich hätte nie gedacht, dass man bei einer friedlichen Fahrradtour plötzlich mit einer Waffe bedroht wird.“
aber nicht nur
05.07.2009 | 10.50 Uhr | Heinz-1234
bei den Unterschichtlern...bei Ihnen wohlmöglich auch, sonst würden Sie nicht so einen geistigen Dünnschieß schreiben.
Keine Klimaanlage im Auto
04.07.2009 | 17.33 Uhr | Stromstoss
und bei ein paar Grad zuviel knallen bei einem Unterschichtler die Sicherungen durch.
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