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NRW

Heftige Gewitter führen zu Überflutungen

Erstellt 03.07.09, 18:46h

Heftige Regenfälle haben am Freitag in Teilen von Nordrhein-Westfalen zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

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Heftige Regenfälle im Kreis Euskirchen: Kall und Mechernich melden "Land unter", auch die Niederungen sind betroffen. (Bild: Badke)
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Heftige Regenfälle im Kreis Euskirchen: Kall und Mechernich melden "Land unter", auch die Niederungen sind betroffen. (Bild: Badke)
KLEVE - Heftige Gewitter mit starken Regenfällen haben am Freitag in Teilen Nordrhein-Westfalens zu Überflutungen geführt. Betroffen war vor allem Sundern im Sauerland und der Kreis Kleve am Niederrhein. Straßen wurden überschwemmt, Keller liefen voll, Bäume stürzten um, Bäche traten über die Ufer. Die Feuerwehr war in den diesen Gebieten pausenlos im Einsatz.

Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia fielen in Kleve in nur einer Stunde 41 Liter Regen pro Quadratmeter. Auf dem Regionalflughafen Weeze am Niederrhein wurde der Flugbetrieb am frühen Abend für etwa eineinhalb Stunden eingestellt, weil die Rollbahn überflutet war. Eine Maschine aus Göteborg wurde nach Eindhoven in den Niederlanden umgeleitet; eine andere, von Kreta kommend, wich nach Münster/Osnabrück aus.

Die Feuerwehr im Kreis Kleve war innerhalb von drei Stunden 250 Mal im Einsatz. Blitze schlugen in vier Häuser ein. Nirgendwo brannte es dadurch. In Sundern rückten die Hilfskräfte in einer knappen Stunde zu 50 Einsätzen aus. "Keller sind vollgelaufen, auch Firmen, Bäche sind über die Ufer getreten, Bäume umgestürzt", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Betroffen sei in dieser Stärke nur Sundern.

ksta.tv: Schwere Unwetter in der Eifel

"Die Unwetter sind sehr lokal. Ein Teil der Stadt kann trocken bleiben, während der andere alles abkriegt", sagte der Meteorologe Andreas Wagner von der Unwetterzentrale des Wetterdienstes Meteomedia. In Xanten schlug der Blitz vom Kamin durchs ganze Haus bis in den Keller ein. Nach Angaben der Polizei Wesel wurde die ganze Hauselektronik zerstört, aber es brannte nicht.

   Das Münsterland kam vergleichsweise glimpflich weg. Im Kreis Coesfeld rückte die Feuerwehr zu 25 Einsätzen aus, meistens zu vollgelaufenen Kellern.



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