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Bauarbeiten

Am Schloss tut sich nichts

Von Markus Clemens, 06.02.12, 18:48h, aktualisiert 06.02.12, 18:51h

Beim Anblick der Baustelle am Bedburger Schloss geht der Puls zahlreicher Bürger und Mitglieder des CDU-Stadtverbandes in die Höhe. Es ist besonders der Blick auf die Fassade der die Betrachter stört.

Bedburger Schloss
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Die Baustelle am Schloss sieht noch fast genauso aus wie vor Monaten. Die CDU kritisiert das Tempo der Arbeiten. (BILD: CLEMENS)
Bedburger Schloss
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Die Baustelle am Schloss sieht noch fast genauso aus wie vor Monaten. Die CDU kritisiert das Tempo der Arbeiten. (BILD: CLEMENS)
Bedburg - „Die Geschwindigkeit, mit der die Abbruch- und Rekonstruktionsarbeitenam Schloss erfolgen, ist völlig unakzeptabel“, schreibt der Stadtverband. Dieser „Schandfleck am Wahrzeichen der Stadt“, so Heinrich Heer, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Bedburg-Mitte, müsse schnellstens verschwinden. Ortsbürgermeister Dr. Georg Kippels verweist darauf, dass mit den Abbrucharbeiten bereits im Sommer begonnen worden sei. „Damals wurde versprochen, alles rasch instand zu setzen. Nichts ist passiert.“ Er wisse von großem Unmut innerhalb der CDU und der Bevölkerung. „Viele sind sauer, sie haben kein Verständnis dafür, dasssich auf der Baustelle offenbar nichts mehr tut.“

Unschöner Anblick

Es ist besonders der Blick auf die Fassade – dort, wo die Ritterakademie ans Schloss grenzte –, der viele Betrachter stört. „Das sieht äußerst unschön aus und hätte längst wiederhergestellt werden müssen.“ Kippels verweist darauf, dass Schlossbesitzer Herbert Hillebrand eine „Erhaltungsverpflichtung“ habe. Dieser müsse er nun rasch nachkommen. Hillebrand selber gab gestern nur kurz und knapp Auskunft. Zur Kritik der CDU wolle er nichts sagen. „Wir hatten genug Arbeit damit, alle Versorgungsleitungen zwischen der Akademie und dem Schloss zu kappen.“ Derzeit könne natürlich wegen des harten Frostes nicht gearbeitet werden, betonte er. „Sobald die Temperaturen dies zulassen, gehen die Arbeiten am Schloss weiter.“ Zu erfahren war, dass ein Aufzug im Schlossgebäude eingebaut werde. Kippels befürchtet, dass die Arbeiten im Innerenerst abgeschlossen würden, bevor die Arbeiten draußen fortgesetzt werde. „Schließlich können die Wohnungen im Schloss mit einem Aufzug besser vermarktet werden“, mutmaßt er.

Auch Bürgermeister Gunnar Koerdt fände es „schön, wenn es schneller gehen würde. Ein Grund kann aber darin liegen, dass viele der Außenarbeiten mit großer Vorsicht und deshalb manuell durchgeführt werden müssen.“ Derzeit arbeitet die Stadtverwaltung an dem Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Areals rund um das Schloss, an dem Landschaftsgärtner und -architekten teilnehmen können. Betroffen davon sind die nun frei gewordenen Flächen unddas Areal bis hin zum Schlossparkplatz.



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